{"id":62,"date":"2020-04-24T15:58:00","date_gmt":"2020-04-24T13:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cgmbw.de\/?p=62"},"modified":"2022-12-05T17:02:54","modified_gmt":"2022-12-05T16:02:54","slug":"das-neue-normal-arbeiten-zur-zeit-der-pandemie-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cgm-bw.de\/?p=62","title":{"rendered":"Das neue Normal? &#8211; Arbeiten zur Zeit der Pandemie Covid-19"},"content":{"rendered":"\n<p>Die momentane Corona-Krise ist gepr\u00e4gt von dem Begriff der \u201eKurzarbeit\u201c, das bedeutet verk\u00fcrzte Arbeitszeiten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, um Entlassungen zu vermeiden. Das gek\u00fcrzte Entgelt wird sowohl durch staatliche Finanzhilfen als auch tarifliche Zusatzzahlungen zum sogenannten Kurzarbeitergeld aufgestockt. Das Instrument der \u201eKurzarbeit\u201c hat f\u00fcr den Arbeitgeber den Vorteil die Fachkenntnisse seiner Mitarbeiter f\u00fcr den Betrieb zu erhalten und dabei einen Teil der Lohnkosten einsparen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr den Arbeitnehmer birg das Instrument Kurzarbeit den Vorteil, trotz einer rezessiven Phase seine Besch\u00e4ftigung sichern zu k\u00f6nnen. Das Instrument der Kurzarbeit wird in Deutschland seit den 1920er eingesetzt. Insbesondere in der Wirtschaftskrise 2008\/2009 half es die Rezession abzumildern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"yui_3_17_2_1_1670251200158_435\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.squarespace-cdn.com\/content\/v1\/54514a7de4b04e075319ef92\/1587736629760-S4BZK3W3EESV74I9CSUZ\/1.png?format=500w\" alt=\"1.png\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bereits \u00fcber 700.000 Unternehmen haben in der aktuellen Corona-Krise in Deutschland Kurzarbeit angemeldet. Die Zahl an Arbeitnehmern aus der Metall- und Elektroindustrie, die von der Kurzarbeit betroffen sind, wird auf 1,2 Millionen Personen gesch\u00e4tzt. Insgesamt arbeiten \u00fcber 4 Millionen Menschen in der Metall- und Elektroindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall haben 43 Prozent der 1400 befragten Unternehmen bereits Kurzarbeit angemeldet. In diesen Unternehmen sind durchschnittlich 70 Prozent der Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Zus\u00e4tzlich haben weitere 40 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, Kurzarbeit im kommenden Monat anmelden zu wollen. Die Zahl der Arbeitnehmer in Kurzarbeit in der Metall- und Elektroindustrie w\u00fcrde dann um eine weitere Million anwachsen. Bereits 7 Prozent der Unternehmen waren gezwungen betriebsbedingte K\u00fcndigungen zu veranlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Schnitt verzeichnet die deutsche Automobilindustrie rund 26 Prozent weniger Auftr\u00e4ge im ersten Quartal 2020 als im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere Baden-W\u00fcrttemberg, Heimat gro\u00dfer Automobilmarken und zahlreicher Zulieferer, ist besonders stark von der Kurzarbeit betroffen. Im Folgenden wird dargestellt, wie verschiedene Unternehmen auf die momentane Krise reagieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Porsche AG, Stuttgart-Zuffenhausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Porsche ist insgesamt ein Drittel der Arbeitnehmer in Kurzarbeit und die Produktion ist momentan gestoppt. Zu welchem Zeitpunkt die Produktion wieder aufgenommen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daimler AG, Mercedes-Benz AG, Stuttgart-Untert\u00fcrkheim<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Daimler ist Kurzarbeit bis zum 03.05.2020 vorgesehen.&nbsp;Allerdings gibt es Bereiche (Teileproduktion in Untert\u00fcrkheim), die trotz Kurzarbeit eingeschr\u00e4nkt weiterarbeiten. Dort soll in zwei Schichten (ausged\u00fcnnt) oder in einer Schicht gearbeitet werden. Die Schicht\u00fcbergabe soll entzerrt stattfinden, damit die gesundheitliche Sicherheit der Mitarbeiter gew\u00e4hrleistet ist. Hierzu gibt es Hygieneregeln und Anweisungen bei der Anfahrt mit Bustransport und Fahrgemeinschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mercedes-Benz AG, Sindelfingen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein langsames Hochfahren der Produktion im Werk Sindelfingen ab der Kalenderwoche 17 und 18 geplant. In der 17. Kalenderwoche sollen zuerst die automatisierten Bereiche (Presswerk\/ KOF) im Ein- und Zweischichtmodell wieder zu arbeiten beginnen. Ab der 18. Kalenderwoche soll die Montage E\/S-Klasse im Ein-Schichtbetrieb (Fr\u00fchschicht) wieder arbeiten. Dabei ist die jeweilige Partnerschicht in Kurzarbeit. Es finden keine Gruppengespr\u00e4che statt. Au\u00dferdem gibt es keine Stempelpflicht nach der Arbeit. Auch im Mercedes-Benz und EvoBus-Werk Mannheim und dem Mercedes-Benz-Werk Rastatt wird die Produktion schrittweise ab dem 20.04. wieder hochgefahren. Nach aktuellem Stand gibt es keine Verpflichtung Nasen-Mundmasken zu tragen. Es besteht allerdings eine Empfehlung der Werksleitung. \u00dcber eine ausreichende Zahl an Masken f\u00fcr die Arbeitnehmer ist gesorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>MTU Friedrichshafen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die MTU\/Rolls-Royce Powersystems AG produziert nach wie vor, da es sich um ein systemrelevantes Unternehmen handelt, indem Notstromaggregate gebaut werden. Mehrere tausend Mitarbeiter sind im Homeoffice oder arbeiten in den entkoppelten Schichten der Produktion. Die Fertigungsprozesse und Montageprozesse wurden an die Anforderungen des Gesundheitsschutzes angepasst, das hei\u00dft, Taktzeiten wurden so ver\u00e4ndert, dass die Mitarbeiter mehr Abstand zu einander haben. F\u00fcr bestimmte Arbeiten sind Schutzausr\u00fcstungen, wie Masken, vorgeschrieben. Die Kantinen und die Automatenstationen sind geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird darauf geachtet, dass das Kontaktverbot eingehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Bosch Automotive Steering (AS) GmbH, Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Bosch AS in Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd wurde ab dem 12.04.2020 bis zum 30.09.2020 f\u00fcr den gesamten Betrieb Kurzarbeit eingef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus werden bis auf den 28.12.\/29.12.\/30.12.2020 die vereinbarten Schlie\u00dftage aufgehoben. Alle anderen Schlie\u00dftage k\u00f6nnen umgeplant werden. Der \u00fcbrige Urlaub ist wie geplant zu nehmen. Arbeitgeber und Betriebsrat verst\u00e4ndigen sich wochenweise f\u00fcr die jeweils darauffolgende Woche, welche Abteilung in welchem Umfang von Kurzarbeit betroffen sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund einer gemeinsamen Regelung und Durchschnittsbetrachtungsweise ist ein individueller Abbau des Zeitkontos vor Beginn der Kurzarbeit nicht erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Fremdpersonal, wie zum Beispiel Leiharbeitnehmer, nehmen anlog wie die Bosch AS Mitarbeiter an der Kurzarbeit teil. Anstelle der Kurzarbeit kann auch eine Abmeldung erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Robert Bosch GmbH, Reutlingen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Bosch-Werk am Standort Reutlingen hat bis zum 30.04.2020 eine Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Reutlingen wird teilweise auch mit \u00dcberzeiten und Urlaub gearbeitet, damit der Umfang der Kurzarbeit vermindert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wieland-Werke AG, Ulm:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hersteller von Kupfer und Kupferlegierungen hat am Standort Ulm Kurzarbeit f\u00fcr 6 Monate angemeldet. Zum 01.04. gingen im Werk Ulm rund 300 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Rund 90 Angestellte w\u00e4hlten die Option Homeoffice. Zum 14.04. gingen im Werk Ulm weitere 200 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Dabei w\u00e4hlten circa 130 (Angestellte) die Option Homeoffice.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Bereiche bereiten sich auf Kurzarbeit ab Mai durch Abbau der Stundenkontingente vor. Der Umfang der Kurzarbeit variiert je nach Arbeitsanfall pro Einheit. Im Schnitt werden zwischen 20 \u2013 30 Prozent der Belegschaft in Kurzarbeit geschickt. Der Betriebsrat ist aktuell noch nicht in Kurzarbeit, wird aber als Zeichen der Solidarit\u00e4t folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Vorsichtsma\u00dfnahme wurden Schicht\u00fcbergaben ausgesetzt. Es wird in einem versetzten Schichtmodell gearbeitet. In diesem Zusammenhang wird der Pr\u00e4miendurchschnitt der letzten 3 Monate f\u00fcr die Monate April und Mai gezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren werden Gruppen und Teams r\u00e4umlich getrennt oder arbeitet statt im Einschichtsystem im Zweischichtsystem. Au\u00dferdem finden virtuelle Besprechungen \u00fcber Teams, Videokonferenzen, Telefon oder \u00e4hnliches statt. Des Weiteren, wird darauf geachtet Abstandsregeln und Hygienema\u00dfnahmen wie das Desinfizieren von T\u00fcrklinken, Tastaturen, Telefon etc. in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden durchzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell ist die Auftragslage noch zufriedenstellend und die Liefer- und Logistikketten funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wieland-Werke AG, V\u00f6hringen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Standort V\u00f6hringen sind seit Mitte M\u00e4rz die Mitarbeiter der Werkskantine und die Ausbilder in Kurzarbeit (je 100 Prozent). Dies betrifft circa 15 Personen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum 14.04.2020 wurde f\u00fcr rund 600 Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet. Der Umfang der Kurzarbeit wird voraussichtlich bei 20 Prozent liegen. Eine Abteilung jedoch mit rund 20 Mitarbeitern wird in Kurzarbeit von rund 50 Prozent gehen. Weitere Bereiche bereiten sich auf Kurzarbeit ab Mai in Form von Abbau von Stundenkontingenten vor. Die Gestaltung der Produktion wird zuk\u00fcnftig situationsbedingt angepasst. Aus jetziger Sicht ist noch nicht absehbar, wann die Produktion wieder hochgefahren wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Betriebsrat ist aktuell nicht in Kurzarbeit. Er wird aber voraussichtlich ebenfalls in Kurzarbeit gehen, wenn immer mehr Kollegen davon betroffen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem wurden Mitarbeiter verst\u00e4rkt, sofern m\u00f6glich, im Home-Office eingesetzt. Schicht\u00fcbergaben finden nicht mehr m\u00fcndlich, sondern schriftlich statt. Es werden weitere Vorsichtma\u00dfnahmen getroffen wie das Putzen bzw. das Desinfizieren von Werkzeugen, Tastaturen etc. Ansonsten finden die gleiche Hygieneregeln Anwendung wie am Standort Ulm. Des Weiteren, wird ein fixer Pr\u00e4mienlohn f\u00fcr April und Mai an die Mitarbeiter ausgezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ZF Friedrichshafen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Z-Betrieb &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit sind beim Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen im Z-Betrieb ca. 90%-95% der Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Diese hat einen Umfang von ca. 60-70% der normalen Arbeitszeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kurzarbeit wird in den jeweiligen Projekten durch die Vorgesetzten gesteuert. Der Betriebsrat selbst ist ab April ebenfalls mit 20% in Kurzarbeit. Die Mitarbeiter sind dazu aufgerufen, die notwendigen Abst\u00e4nde einzuhalten und direkten Kontakt zu den Kollegen zu vermeiden. Die Kantine wurde geschlossen. Arbeitnehmer des Betriebes, die ihre Arbeit auch im HomeOffice erledigen k\u00f6nnen, sind dazu aufgefordert. Genaue Zahlen sind aber nicht bekannt. Die Auftragslage ist sehr projektabh\u00e4ngig. Weitere Informationen diesbez\u00fcglich werden nicht ver\u00f6ffentlicht. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>N-Betrieb:<\/p>\n\n\n\n<p>Im N-Betrieb der ZF Friedrichshafen sind alle Bereiche in Kurzarbeit au\u00dfer dem Kundendienst und dem Versand. Der N-Bereich ist bis auf wenige Ausnahmen derzeit 3 Tage in der Woche in Kurzarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab Mitte der Kalenderwoche 17 werden neue Ma\u00dfnahmen wie Abstand, Abtrennung durch Plexiglasscheiben und Mundschutz eingef\u00fchrt, um die Fertigung langsam wieder hochzufahren. Am AMT-Band m\u00f6chte man die Taktung runterfahren, um 33% der Mitarbeiter einzusparen und somit den Abstand zu erh\u00f6hen. Des Weiteren, gelten die Vorgaben, sich nicht zu versammeln und Abstand auch in den Pausen zu wahren. Die Schichten wurden hierf\u00fcr entkoppelt. Es gelten ansonsten die Bestimmungen wie im Z-Betrieb.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die neue \u201eNormalit\u00e4t\u201c: Die Pandemie Convid-19 stellt uns vor unbekannte Herausforderungen &#8211; gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Solange kein Impfstoff oder Medikament gegen das Virus erfolgreich gefunden worden ist, gilt es, sich auf ein Arbeitsalltag mit dem Virus einzustellen. Viele Betriebe haben Kurzarbeit aufgrund von Engp\u00e4ssen bei den Zulieferern bzw. sinkender Nachfrage eingef\u00fchrt. In einigen Automobilwerken wird mittlerweile die Produktion schrittweise wieder hochgefahren. Beimj Umgang mit der Pandemie in den Betrieben lassen sich folgende Beobachtungen machen: Je gr\u00f6\u00dfer die Betriebe sind, desto eher haben sie die M\u00f6glichkeit, die notwendige Schutzausr\u00fcstung zu organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Produktion von Medikamenten wie auch die der Schutzausr\u00fcstung ist aufgrund von niedrigeren Lohnkosten h\u00e4ufig im Ausland angesiedelt, beispielsweise in Indien oder China. Gr\u00f6\u00dfere Betriebe sind in der Regel besser vernetzt. Durch diese Vernetzung haben sie es leichter, Schutzausr\u00fcstung wie beispielsweise Nase-Mundmasken in gr\u00f6\u00dferer St\u00fcckzahl f\u00fcr ihre Arbeitnehmer zu erwerben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"yui_3_17_2_1_1670251200158_460\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.squarespace-cdn.com\/content\/v1\/54514a7de4b04e075319ef92\/1587736911256-TY5SRO8SVI7BC1N9LQ2W\/2.jpg?format=500w\" alt=\"2.jpg\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Des Weiteren, haben sie eher die M\u00f6glichkeit mit Experten wie Virologen ins Gespr\u00e4ch zu kommen und sich \u00fcber die Schutzma\u00dfnahmen zu informieren. Deshalb ergibt sich die Forderung, auch kleinere Betriebe durch Beratung zum Arbeitsschutz und bei der Beschaffung von Schutzausr\u00fcstung zu unterst\u00fctzen. Insbesondere w\u00e4re es erstrebenswert, die Produktion der Schutzausr\u00fcstung wie Masken zumindest teilweise in das Inland verlegen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Inwiefern die Produktion von Schutzmasken durch staatliche Subventionen gef\u00f6rdert werden soll, um mit ausl\u00e4ndischen Anbietern konkurrenzf\u00e4hig zu sein, gilt es in diesem Zusammenhang noch zu diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch sollte mit kleineren Betrieben besprochen werden, inwiefern eine Entkoppelung von Schichten m\u00f6glich ist und wie die Schichtpl\u00e4ne sinnvoll organisiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser turbulenten Zeiten ist es sicher, dass diese Krise nur durch Handeln als Solidargemeinschaft \u00fcberwunden werden kann. In diesem Zusammenhang k\u00f6nnte Solidarit\u00e4t darin bestehen, dass sich die verschiedenen Akteure dar\u00fcber austauschen, wie Betriebsabl\u00e4ufe so angepasst werden k\u00f6nnen, dass die Arbeitnehmer einem m\u00f6glichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. So werden wir auch diese Krise gemeinsam meistern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/corona-krise-kurzarbeit-ist-das-instrument-der-stunde-16723430.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/corona-krise-kurzarbeit-ist-das-instrument-der-stunde-16723430.html<\/a>&nbsp; (14.04.2020)<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/corona-pandemie-viel-mehr-kurzarbeiter-als-befuerchtet-16723497.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/corona-pandemie-viel-mehr-kurzarbeiter-als-befuerchtet-16723497.html<\/a> &nbsp;(14.04.2020)&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.gesamtmetall.de\/themen\/corona-pandemie\/corona-umfrage\">https:\/\/www.gesamtmetall.de\/themen\/corona-pandemie\/corona-umfrage<\/a>&nbsp; (15.04.2020)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.wz.de\/politik\/deutschland-schlusslicht-beim-kurzarbeitergeld-in-europa_aid-50012139\">https:\/\/www.wz.de\/politik\/deutschland-schlusslicht-beim-kurzarbeitergeld-in-europa_aid-50012139<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.gesamtmetall.de\/sites\/default\/files\/downloads\/gesamtmetall-umfrage-corona3.pdf\">https:\/\/www.gesamtmetall.de\/sites\/default\/files\/downloads\/gesamtmetall-umfrage-corona3.pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die momentane Corona-Krise ist gepr\u00e4gt von dem Begriff der \u201eKurzarbeit\u201c, das bedeutet verk\u00fcrzte Arbeitszeiten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, um Entlassungen zu vermeiden. 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