{"id":76,"date":"2020-11-18T16:07:00","date_gmt":"2020-11-18T15:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cgmbw.de\/?p=76"},"modified":"2022-12-05T16:11:57","modified_gmt":"2022-12-05T15:11:57","slug":"pressemitteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cgm-bw.de\/?p=76","title":{"rendered":"Pressemitteilung"},"content":{"rendered":"\n<p>CGM informiert: <strong>Konzernchef K\u00e4llenius macht mit seinen angek\u00fcndigten Pl\u00e4nen zur Jobvernichtung bei Daimler ernst! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"content\">Der Daimler-Konzernchef Ola K\u00e4llenius hatte seine Absichten und Planungen in kleinen Runden bereits vor geraumer Zeit angek\u00fcndigt: Er will die Gewinnschwelle um 10 bis 15 Prozent senken und daf\u00fcr die Kosten ebenfalls entsprechend dr\u00fccken. Dazu l\u00e4sst er zurzeit weltweit Werkschlie\u00dfungen durchrechnen. Global k\u00f6nnten, inklusive nicht neu besetzter Stellen, bis zu 30.000 Jobs wegfallen. Jetzt hat diese Personalpolitik die Kolleginnen und Kollegen in Marienfelde bei Berlin getroffen. K\u00e4llenius macht ernst&#8220;, so ein Daimler-Aufsichtsrat nach Berichten des Manager-Magazins, \u201eder zieht das jetzt durch.&#8220; Einzelheiten \u00fcber das radikale Sparkonzept hatte der Daimler-Chef bereits Ende Juli dem Aufsichtsrat vorgestellt. K\u00e4llenius will vor allem beim Personal einsparen, insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro bis Ende 2022! <\/p>\n\n\n\n<p id=\"content\">Diese drastischen Reduzierungspl\u00e4ne des Daimlerchefs haben jetzt auch das Mercedes-Werk in Berlin-Marienfelde erreicht. Rund 2.000 Arbeitspl\u00e4tze will der Daimlerchef in Berlin-Marienfelde abbauen lassen. Bei insgesamt 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern k\u00e4me das einer Werkschlie\u00dfung gleich.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"content\">Die CGM protestiert entschieden gegen dieses Vorgehen, denn die Daimler AG partizipiert wie selbstverst\u00e4ndlich an den gerade beschlossenen Milliardenhilfen der Bundesregierung f\u00fcr die deutsche Automobilindustrie, w\u00e4hrend man gleichzeitig in der Konzernleitung ganz unverbl\u00fcmt Arbeitsplatzvernichtung und Lohnk\u00fcrzungen f\u00fcr Hunderttausende durchziehen will. <\/p>\n\n\n\n<p id=\"content\">Die Konzernleitung betreibt im Augenblick unverhohlen die Auslagerung wichtiger Teile der Produktion und der damit verbundenen Arbeitspl\u00e4tze nach China. Man will mit Modellen, die speziell auf die Bed\u00fcrfnisse der chinesischen Kunden zugeschnitten sind, darunter Elektrofahrzeuge der Mercedes-Benz Marke EQ, weitere Anteile des chinesischen Marktes erobern. Mit der Marschroute, Made in China for China&#8220; t\u00e4tigt Daimler gerade zusammen mit dem chinesischen BAIC-Konzern Investitionen von \u00fcber 11,9 Milliarden RMB (circa 1,5 Milliarden Euro), um die Produktionsst\u00e4tten in China weiter ausbauen zu k\u00f6nnen. Pers\u00f6nlich. Menschlich. Nah.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"content\">Dabei handelt die Konzernleitung bei Daimler frei nach dem Motto: In Deutschland nehmen wir gerne staatliche F\u00f6rdermittel in Anspruch, bauen zugleich konsequent deutsche Arbeitspl\u00e4tze ab und t\u00e4tigen zeitgleich gro\u00dfe Investitionen f\u00fcr den weiteren Ausbau der chinesischen Produktionsst\u00e4tten. Mit dem Geld des deutschen Steuerzahlers wird hier von der Daimler AG technisches Know-how verschoben und hierzulande dringend ben\u00f6tigte Arbeit ins Billiglohnausland verlagert.  <\/p>\n\n\n\n<p id=\"content\">So hat die Daimler AG gerade im Zuge der Sparma\u00dfnahmen bei den Personalkosten alle unbefristeten 40-Stunden-Arbeitsvertr\u00e4ge gek\u00fcndigt. Davon betroffen sind eine Zahl an Mitarbeitern im vierstelligen Bereich. An f\u00fcr sich w\u00e4re diese, ab April 2021 geltende Angleichung an die tariflich geregelte w\u00f6chentliche Arbeitszeit von 35 Stunden pro Woche gewerkschaftlich unbedingt zu begr\u00fc\u00dfen, w\u00fcrde diese auch bei vollem Lohnausgleich erfolgen. So aber handelt es sich nur um eine schlecht bem\u00e4ntelte unsoziale Lohnk\u00fcrzung in wirtschaftlich schwieriger Zeit. <\/p>\n\n\n\n<p id=\"content\">Die soziale Dissonanz im Daimlerkonzern ist damit deutlich gesetzt. Dazu passt auch der angek\u00fcndigte Wechsel des Mercedes-Werksleiters in Marienfelde zu Tesla in Gr\u00fcnheide. Die CGM kritisiert scharf, dass w\u00e4hrend es f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten um die Rettung ihres Standorts und ihrer wirtschaftlichen Existenz, also auch den Lebensstandard ihrer Familien geht, hat sich das Daimler- Management bereits jetzt schon aus der Verantwortung gestohlen und beruflich das Weite sucht. <\/p>\n\n\n\n<p id=\"content\">Die CGM kommentiert diesen Wechsel dahingehend, dass bei allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr pers\u00f6nliche Karriereentscheidungen nachhaltige F\u00fchrungsverantwortung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten grunds\u00e4tzlich anders gehandhabt werden muss! Die CGM fordert jetzt entschieden vom Daimler Vorstand ein schl\u00fcssiges Konzept, wie es mit dem Werk und an den \u00fcbrigen bedrohten Standorten weitergehen soll. Die CGM wird um den Erhalt jedes Arbeitsplatzes k\u00e4mpfen und sich dabei auch entschieden gegen jede Form des Lohn- und Sozialabbaus wenden! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CGM informiert: Konzernchef K\u00e4llenius macht mit seinen angek\u00fcndigten Pl\u00e4nen zur Jobvernichtung bei Daimler ernst! Der Daimler-Konzernchef Ola K\u00e4llenius hatte seine Absichten und Planungen in kleinen Runden bereits vor geraumer Zeit angek\u00fcndigt: Er will die Gewinnschwelle um 10 bis 15 Prozent senken und daf\u00fcr die Kosten ebenfalls entsprechend dr\u00fccken. 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