Erfolgsfaktor Vertrauen – Starkes Ergebnis bei Daimler Truck in Stuttgart

Mit fünf Mandaten, einem Zuwachs von 150 % im Vergleich zu den bisherigen zwei, erreichte die Liste der CGM am Standort eines der stärksten Ergebnisse ihrer Geschichte. Dieser Erfolg war nicht zufällig. Er war das Ergebnis eines konsequenten und nachhaltigen Aufbaus, der über Jahre hinweg betrieben wurde. Dieser Erfolg setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen.

Der wichtigste Grundstein des Erfolgs bei der Betriebsratswahl 2026 wurde bereits vor fünf Jahren gelegt. Damals haben unsere gewählten Betriebsräte begonnen, systematisch eine gut vernetzte CGM-Betriebsgruppe in der Zentrale aufzubauen. Durch gezielte Ansprache und Förderung des Zusammenhalts entstand ein Netzwerk, das auf Vertrauen und Unterstützung basiert. Die Gruppe wuchs personell und wurde zum Rückhalt für viele Beschäftigte, wodurch sie ihre Ziele erfolgreich umsetzen konnte.

Ein Kernelement seiner Arbeit war dabei der persönliche Kontakt zu neuen Kolleginnen und Kollegen. Daniel hat jeden neu bei Daimler Truck eingestellten Mitarbeiter individuell angeschrieben oder angesprochen. Dabei stehen Information und inhaltliche Bindung im Vordergrund:

– Was leistet Gewerkschaftsarbeit im Betrieb?
– Welche Rolle hat der Betriebsrat als schlagkräftiges Gremium?
– Wie kann die CGM in konkreten Situationen – etwa gegenüber HR oder dem Arbeitgeber – unterstützen?

Eine offene und rechtzeitige Ansprache vermittelt Sicherheit und Orientierung. Sie schafft den Grundstein für Unterstützung, die vor allem in herausfordernden Situationen wirksam ist: „Du bist hier nicht allein – wir bieten Halt und Orientierung.“

Nicht jeder Tag verläuft nach dem Happy Path. Es gibt Unsicherheiten, Konflikte, unklare Abläufe, schwierige Gespräche und Momente, in denen man sich ausgeschlossen oder überfordert fühlt. Gerade dann ist es entscheidend zu wissen, wohin man sich wenden kann. Gerade dann ist es wichtig nicht in dem Gefühl zu bleiben, das sei ein persönliches Problem.

Die CGM schafft genau diesen sicheren Raum: jemanden, der zuhört, einordnet und unterstützt, damit niemand mit seinen Schwierigkeiten allein bleibt.

Immer wieder zeigt sich, dass unser Listenführer Daniel Flaccus enorm viel Zeit in Einzelgespräche investiert. Mit Geduld, Offenheit und Zuwendung werden individuelle Anliegen und Sorgen auf Augenhöhe geklärt.

Dadurch entsteht früh ein Raum, in dem betriebliche Interessenvertretung wirksam werden kann. Themen sollen möglichst zeitnah greifbar sein und frühzeitig zum Gegenstand der gemeinsamen Arbeit werden. So erhalten die betrieblichen Interessenvertreter die Möglichkeit, zügig eingebunden zu werden, bevor Sachverhalte größer, komplexer oder konfliktbehaftet werden.

Dieser Grad an Offenheit ist für viele Kolleginnen und Kollegen prägend. Für manche ist es sogar der erste Moment, in dem sie eine Idee davon erhalten, wie wichtig eine plurale Interessenvertretung im Betrieb ist.

Parallel dazu beginnt die Betriebsgruppe frühzeitig mit dem Aufbau einer eigenen Kandidatenliste. Dieser Prozess umfasst, motivierte Kolleginnen und Kollegen zu finden und intensive Einzelgespräche zu führen. Er beinhaltet außerdem die Vorbereitung der Beteiligten auf die Mandatsarbeit, die Förderung von Teamgeist und Gemeinschaft sowie das Erarbeiten gemeinsamer Haltungen. Entscheidungen werden transparent getroffen, und die langfristige Bindung der Kandidierenden stehen im Mittelpunkt.

Die Listenerstellung ist auch von Emotionen geprägt. Konkurrenzsituationen treten dabei naturgemäß auf, werden jedoch konstruktiv bewältigt. In entscheidenden Momenten begleitet uns unser Geschäftsführer Joachim Müller hinsichtlich rechtlicher Fragestellungen und trägt dazu bei, Spannungen abzubauen und den Prozess in geordneten Bahnen zu halten.

Die gemeinsame Motivation, sich später weiterhin offen und respektvoll in die Augen schauen zu können, fördert einen fairen Umgang miteinander. Allen Beteiligten ist bewusst: Nur die Gemeinschaft trägt. Betriebliche Interessenvertretung ist kein Einzelkampf, und in einem Großkonzern gewinnt keine einzelne Person die Stimmen der Belegschaft. Die Kolleginnen und Kollegen erwarten Diversität und suchen Identifikationsfiguren, idealerweise in Form einer vielschichtigen, breit aufgestellten Auswahl auf der Liste.

Auch im Wahlkampf zeigt die Betriebsgruppe Geschlossenheit und Professionalität. Während andere Listen Goodies auf unbesetzten Schreibtischen verteilten, hält die CGM konsequent an ihrem Grundsatz fest: Keine „stummen“ Ablagen – jede Verteilung ist Anlass für ein Gespräch.

Ob DGZ, Kandidatenflyer oder kleine Giveaways – alles wird persönlich überreicht und nie kommentarlos abgelegt. Jede Übergabe wird als Gelegenheit genutzt, zuzuhören, Anliegen aufzunehmen, Vertrauen aufzubauen, Haltungen zu erläutern und Themen zu vertiefen.

Ein weiterer Baustein sind regelmäßig organisierte Infostände, um Transparenz zu schaffen, Gehör zu finden und sich als Gesprächspartner anzubieten. Dort zeigt sich immer wieder, wie vielfältig die Themenlage in der Zentrale ist: Der Wunsch nach mehr Integration und Diversität, Sorgen im Zusammenhang mit Umzügen und restrukturierungsbedingten Mehrbelastungen, Unsicherheiten rund um Transport, Aufbau und erneute Kalibrierung hochwertiger Messmaschinen sowie Unmut über intransparente Entscheidungen und fehlende Einbindung.

Die Betriebsgruppe nimmt all diese Themen ernst, hört zu, ordnet ein und spiegelt zurück. Sie baut damit kontinuierlich Vertrauen auf.

Die CGM bietet einen unschlagbaren organisatorischen Unterbau. Rollups, Wahlplakate, professionelle Fotos, Social Intranet Beiträge und Druckerzeugnisse aus dem CGM-Pressehaus werden rechtzeitig geplant, sauber organisiert und zuverlässig bereitgestellt. Diese Struktur stützt und lässt die Gemeinschaft durchstarten.

Selbst kleinere Rückschläge wie Regen, heruntergefallene Plakate oder eine übertriebene Plakatierung der Konkurrenz werden gelassen aufgenommen. Die Betriebsgruppe ging sportlich damit um und verwandelte jede Hürde in einen Startpunkt für die Weiterarbeit.

Ein weiterer Baustein im Erfolg war das Schaffen von Vertrauen und Gemeinschaft in der Betriebsgruppe. Unser Listenführer schaffte es, klare Grenzen und eindeutig kommunizierte Spielräume zu setzen.

Diese Kombination wirkte als entscheidender Impuls: Die Mitglieder fühlten sich eingebunden, wertgeschätzt, verantwortlich und motiviert. Dadurch wuchs die CGM-Betriebsgruppe nicht nur zahlenmäßig, sondern auch kulturell weiter zusammen.

Klare Regeln sind die Grundlage für einen professionellen Wahlkampf. Sie geben Sicherheit und schaffen den Freiraum, sich auf die inhaltlichen Aufgaben zu konzentrieren. Der Wahlkampf wird von den Vertrauensleuten unterstützt, deren Tätigkeit festen Leitlinien folgt:

Vertrauensleute arbeiten in ihrer Freizeit
es wird nicht ohne Abstimmung plakatiert
es wird kein Werbematerial willkürlich ausgelegt

Bei allen Wahlkampfmaßnahmen haben die CGM-Betriebsräte die relevanten Vorgaben eingeholt und bei Unsicherheiten sorgfältig abgeglichen. Damit hat sich in der Betriebsgruppe etabliert, verantwortungsbewusst zu handeln und mit den bestehenden Rahmenbedingungen stets vorbildlich umzugehen.

Der Erfolg der CGM-Betriebsgruppe bei der Betriebsratswahl 2026 ist ein deutliches Vertrauenssignal der Beschäftigten. Wir fühlen uns dadurch sehr beflügelt und freuen uns darauf, die gewonnenen Mandate mit Leben zu füllen.

Nicht ein einziges Ereignis hat den Erfolg gebracht – sondern die Gesamtkomposition aus kontinuierlicher Arbeit, klarem Profil und vorbildhaften, motivierenden und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten. Wir haben mit Verlässlichkeit, Präsenz und professioneller Organisation unseren gemeinsamen Weg geebnet und werden ihn fortführen.